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Kirche vor Ort

Die Sorgen einfach am Weg ablegen

Aldersbach Pfarrverband am 05.04.2021

Kreuzweg info-icon-20px Fotos: privat

Pfarrgemeinderat hat Kreuzweg geschaffen – Steine symbolisieren Nöte

Alders­bach Jesus geht den Kreuz­weg – und wir gehen mit ihm“. Unter die­sem Mot­to hat der Alders­ba­cher Pfarr­ge­mein­de­rat die­ses Jahr einen Kreuz­weg gestal­tet. Bis Kar­sams­tag kön­nen Gläu­bi­ge des­sen 14 Sta­tio­nen besu­chen und unter­wegs sym­bo­lisch ihre Sor­gen in Form von Stei­nen ablegen.

Gera­de in der schwe­ren Zeit der Covid 19-Pan­de­mie drü­cken die Sor­gen schwer, vie­len stel­len sich ähn­li­che Fra­gen: Home­schoo­ling und trotz­dem den Anfor­de­run­gen im Beruf gerecht wer­den? Wie sicher ist der Arbeits­platz? Exis­ten­zi­el­le Sor­gen vie­ler Geschäfts­in­ha­ber; und immer die laten­te Sor­ge um die Gesund­heit der Fami­lie und um das eige­ne Wohl. Man wür­de sich wün­schen, dass jemand die­sen Kum­mer ein­fach weg­neh­men könn­te. Der Kreuz­weg soll hier­bei helfen.

Vor der Por­ten­kir­che in Alders­bach steht des­halb bis Kar­sams­tag ein Korb mit Stei­nen. Die Alders­ba­cher sind auf­ge­ru­fen, sich einen Stein zu neh­men und die 14 Kreuz­weg­sta­tio­nen ent­lang­zu­ge­hen, wobei Gedan­ken zu den ein­zel­nen Sta­tio­nen, die der Feder der Gemein­de­re­fe­ren­tin Bir­git Stui­ber ent­stam­men, an eigens gestal­te­ten Bir­ken­kreu­zen ange­bracht sind. Sie zei­gen nicht nur den Weg, son­dern laden zum Ver­wei­len und zur Media­ti­on ein.

Ziel für die­je­ni­gen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist ein Kreuz im Bereich der See­büh­ne. Für die Sport­li­che­ren führt der Weg am vor­ma­li­gen Möbel Feldl vor­bei, ent­lang der Stra­ße Am Asam­blick zum Kreuz Rich­tung Atzen­berg am Ende der Sied­lung Schwaig. Dort kann der Stein und damit die belas­ten­de Sor­ge sym­bo­lisch zu Füßen des Kreu­zes abge­legt werden.

Schön wäre es auch, so die Orga­ni­sa­to­ren, wenn Kin­der Zeich­nun­gen oder selbst­ge­stal­te­te Eier able­gen. Es ist geplant, die abge­leg­ten Gegen­stän­de am Oster­sonn­tag in der Kir­che aus­zu­stel­len. Der Pfarr­ge­mein­de­rat wür­de sich sehr dar­über freu­en, wenn mög­lichst vie­le die­ses Ange­bot annehmen.

Text: Bri­git­te Mörtlbauer-Ruhland