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Kirche vor Ort

Pfarrverband Aldersbach feiert Erstkommunion

Aldersbach Pfarrverband am 29.07.2021

Gruppenfoto Aldersbach

„Feel the Spirit – Freunde Jesu“

Auf­ge­reg­tes Trei­ben herrsch­te die letz­ten Wochen im Pfarr­ver­band Alders­bach, denn 27 Mäd­chen und 36 Buben durf­ten zum ers­ten Mal an den Tisch des Herrn tre­ten. Nach Wochen der Vor­be­rei­tung durch Gemein­de­re­fe­ren­tin Bir­git Stui­ber, tat­kräf­tig unter­stützt durch vie­le frei­wil­li­ge Hel­fer aus den Pfar­rei­en, war er plötz­lich da, der gro­ße Moment. Da wird noch mal die Albe zurecht­ge­rückt, am Haar­schmuck der Mäd­chen gezupft und ein Foto gemacht, bevor es ins Got­tes­haus geht.

Frei­wil­li­ge ste­hen im Inne­ren der Kir­che bereit und gelei­ten die Kin­der und ihre Ver­wand­ten zu ihren reser­vier­ten Plät­zen, denn ein gemein­sa­mer Ein­zug ist in Zei­ten von Coro­na nicht mög­lich. Beim Ein­set­zen der ers­ten Musik­klän­ge kehrt dann aber schlag­ar­tig andäch­ti­ge Ruhe ein. Den Anfang mach­te die Pfar­rei Uttig­ko­fen, gefolgt von den Pfar­rei­en, Beu­tels­bach, Walch­sing und Aiden­bach. Die Pfar­rei Alders­bach schloss den Rei­gen und muss­te hier­bei, da das eige­ne Got­tes­haus wegen Reno­vie­rung geschlos­sen ist, in die Pfarr­kir­che zu Aiden­bach aus­wei­chen. Die Pfar­rei Pörn­dorf fei­er­te die­ses Jahr kei­ne Erst­kom­mu­ni­on, da sie sich dazu ent­schlos­sen hat, die­se auf nächs­tes Jahr zu ver­schie­ben, in der Hoff­nung, dass Coro­na die­sem Tag dann nicht sei­nen Stem­pel auf­drü­cken wird.

Pfar­rer Sebas­ti­an Wild, der die Got­tes­diens­te jeweils fei­er­lich gestal­te­te, führ­te in sei­ner Pre­digt aus, dass die Erst­kom­mu­ni­on der Auf­takt für eine ver­tief­te Freund­schaft mit Jesus dar­stel­le. Kom­mu­ni­on hei­ße über­setzt Gemein­schaft. Seit Coro­na wüss­te jeder der Anwe­sen­den, wie wich­tig es ist in der Gemein­schaft zu leben, Freund­schaf­ten zu haben und die­se zu pfle­gen. Des­halb soll­ten bei der Erst­kom­mu­ni­on nicht die Geschen­ke im Mit­tel­punkt ste­hen, son­dern die Pfle­ge der Freund­schaft zu Jesus. Er räum­te ein, dass die­se Freund­schaft im Lau­fe der Zeit sicher­lich nicht nur gute, son­dern auch schlech­te Zei­ten durch­le­ben wer­de. Aber eine ech­te Freund­schaft hiel­te auch die schlech­ten Zei­ten aus. Nach­dem die Kin­der gemein­sam den Tauf­spruch auf­ge­sagt und das Vater Unser gebe­tet hat­ten, erhiel­ten sie zum ers­ten Mal die hei­li­ge Kom­mu­ni­on. Dann trat jedes Kind ein­zeln vor und ent­zün­de­te sei­ne Kom­mu­ni­on­ker­ze, bevor nach dem Schluss­se­gen ein auf­re­gen­der Tag sei­nen Abschluss fand.

Text: Bri­git­te Mörtlbauer-Ruhland