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Kirche vor Ort

Lobpreisandacht des Pfarrverbandes Aldersbach

Aldersbach Pfarrverband am 27.07.2021

Lobpreisandacht info-icon-20px Bri­git­te Mörtlbauer-Ruhland

Andacht der besonderen Art auf dem Goppenberg

Beu­tels­bach. Jahr für Jahr fin­det in Beu­tels­bach eine Lob­prei­s­an­dacht statt. Aus­gangs­punkt war das Ange­bot des Bun­des der Deut­schen Katho­li­schen Jugend Vils­ho­fen, der im Jahr 2016 einen mobi­len Jugend­got­tes­dienst anbot. Die Beu­tels­ba­cher Minis­tran­ten nah­men die­ses Ange­bot sehr ger­ne an, luden die Firm­lin­ge auf den Gop­pen­berg zu einer Andacht der beson­de­ren Art ein und fei­er­ten mit Lie­dern und Tex­ten aus­schließ­lich in baye­ri­scher Spra­che. Die Reso­nanz war über­wäl­ti­gend und seit die­ser Zeit wächst die Lob­preis­ge­mein­de stetig. 

Nach­dem die Andacht bereits unter ande­rem in der Kapel­le in Hin­ters­kir­chen statt­fand, wur­de sie heu­er, nach­dem sie letz­tes Jahr coro­nabe­dingt aus­fal­len muss­te, wie­der auf dem Gop­pen­berg gefei­ert. Dabei war lan­ge nicht sicher, ob dies wit­te­rungs­be­dingt über­haupt mög­lich ist. Aber das Wet­ter hielt und so konn­te der Got­tes­dienst bei bes­tem Wet­ter mit einer ein­zig­ar­ti­gen Aus­sicht auf Beu­tels­bach stattfinden. 

Die­ses Jahr stand die Andacht unter dem Mot­to Gott ist immer in uns – nur wir sind sel­ten zuhau­se“. Vor einem an einer gro­ßen, schat­ten­spen­den­den Esche ange­brach­ten Kreuz, tru­gen Pfar­rer Sebas­ti­an Wild, Vero­ni­ka Fisch­böck und Gemein­de­re­fe­ren­tin Bir­git Stui­ber, die von ihnen kon­zi­pier­ten medi­ta­ti­ven Tex­te vor. Zen­tra­les The­ma war dabei der Appell an die zahl­rei­chen Besu­cher, in den Wir­ren des All­tags ab und an inne­zu­hal­ten und dabei die Augen und das Herz bewusst für Gott offen zu hal­ten. Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung mit ein­gän­gi­gen Melo­dien sorg­te ein bunt zusam­men­ge­wür­fel­ter Chor, der von Jahr zu Jahr mehr Sän­ger ver­zeich­nen kann, beglei­tet von Clau­dia Härtl am Kla­vier und Chris­ti­ne Kal­ha­mer auf der Gitarre. 

Als klei­ne Haus­auf­ga­be“ bekam jeder Besu­cher zum Abschluss ein glä­ser­nes Dös­chen, gefüllt mit klei­nen Zet­teln, mit auf den Weg. Dar­auf kann nun jeder sei­ne ganz per­sön­li­chen, klei­nen Begeg­nun­gen mit Gott notie­ren, sie an Tagen an den es mal schwie­rig wird, her­vor­ho­len und Trost finden.

Text: Bri­git­te Mörtlbauer-Ruhland