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Kirche vor Ort

Abschied von Mesnerin nach 35 Jahren

Aldersbach Pfarrverband am 23.05.2021

Mesnerin

Pörndorf würdigt Veronika Baumgartner

Pörn­dorf. Mit Pfings­ten weht ein neu­er Wind bezie­hungs­wei­se Geist“, pre­dig­te Pfar­rer Sebas­ti­an Wild am Pfingst­sonn­tag in Pörn­dorf. Das traf die­ses Jahr in beson­de­rer Wei­se zu: Nach 35 Jah­ren Mes­ner­dienst mit fünf Pfar­rern und neun Kaplä­nen ver­ab­schie­de­te sich Vero­ni­ka Baum­gart­ner in den wohl­ver­dien­ten Ruhestand. 

Eigent­lich woll­te sie kein gro­ßes Auf­he­ben dar­um und kei­ne offi­zi­el­le Abschieds­fei­er. Doch das sahen Pfar­rer, Pfarr­ge­mein­de­rat, Kir­chen­ver­wal­tung, Chor und Minis­tran­ten anders: Sie alle woll­ten sich bei ihrer Vro­ni“ bedan­ken. Und so über­rasch­ten sie die 68-Jäh­ri­ge am Pfingst­sonn­tag in ihrer“ St. Bar­tho­lo­mä­us-Kir­che. Sie wür­dig­ten ihr uner­müd­li­ches Enga­ge­ment und ihre Zuver­läs­sig­keit, dar­un­ter das täg­li­che Auf- und Zusper­ren des Got­tes­hau­ses, das jah­res­zeit­li­che Schmü­cken der Kir­che, das Besor­gen der Kir­chen­wä­sche, die Für­sor­ge für die Minis­tran­ten, die Hil­fe beim Umklei­den der Geist­lich­keit. Zudem blieb sie in jeder Lebens­la­ge ruhig, freund­lich und humor­voll , hat­te für jeden ein offe­nes Ohr, beant­wor­te­te gedul­dig Fra­gen zu anste­hen­den Hoch­zei­ten, Tau­fen oder Kom­mu­nio­nen. Am Ende ihres Diens­tes war sie zudem damit beschäf­tigt, ihr umfang­rei­ches Wis­sen an das neue Team wei­ter­zu­ge­ben, das sich bereit erklärt hat­te, die Mes­ner­auf­ga­ben solan­ge zu über­neh­men, bis ein Nach­fol­ger gefun­den ist. 

Als Dan­ke­schön gab’s für Vero­ni­ka Baum­gart­ner unter ande­rem einen jun­gen Kirsch­baum, ver­ziert mit Kir­schen aus Papier, auf denen Mit­glie­der der Pfarr­ge­mein­de ihre guten Wün­sche nie­der­ge­schrie­ben haben. Über­wäl­tigt und gerührt von der Wür­di­gung, nahm Vro­ni“ am Ende doch noch selbst das Mikro­fon in die Hand: Sie bedank­te sich bei allen, vor allem bei ihrer Fami­lie und Freun­den, die sie in den zurück­lie­gen­den 35 Jah­ren unter­stützt haben. Sie gedach­te ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter, ohne die Vie­les nicht mög­lich gewe­sen sei. Ihren Nach­fol­gern wünsch­te sie Got­tes Bei­stand, ein glück­li­ches Händ­chen und genau so viel Freu­de mit die­sem Amt, wie sie sie immer hatte.

Text: Bri­git­te Mörtelbauer-Ruhland